2011

 

Das Jahr 2011 war für uns ein ganz besonderes Jahr:

Unsere Tochter Maria und ihr Mann Martin, haben uns im Februar mit einem ersten Enkelkind beglückt und im September bekamen wir gleich 11x Hundenachwuchs.

Aufgrund der vielen Interessenten und Vorbestellungen hatten wir in diesem Jahr ausnahmsweise zwei Würfe, im Abstand von nur wenigen Tagen.

Wir freuen uns, dass wir alle unsere Welpen in gute Hände abgeben konnten.

Es war eine schöne, interessante aber auch arbeitsintensive Zeit mit unserer Rasselbande.

Dank des sonnenreichen und trockenen Novemberwetters, konnten sich

die Welpen so richtig austoben und die wärmenden Sonnenstrahlen genießen.

Im November 2010, herrschte bei uns hier, auf 930m Höhe, tiefster Winter mit reichlich Schneefall und teils eiskaltem, starkem Wind.

 

Für unsere Betty war es der letzte Wurf, für ihre Tochter Afra der erste.

Die beiden Mütter waren von Anfang an ein gutes Team und haben ihre Welpen, bis zur Abgabe, gemeinsam betreut und erzogen.

Dieses extrem gute und friedliche Verhältnis zwischen Mutter und Tochter war für uns ein großes Glück und hat uns viele Umstände erspart.

So konnten wir beide Hündinnen, zusammen mit ihren Welpen, in einem entsprechend großen Freilaufgehege unterbringen, wobei natürlich jeder Hündin mit ihrem Wurf, ein eigener wetterfesten Raum mit isolierter Hütte zur Verfügung stand.

Nie kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen den beiden Müttern.

 

 

 

Nun noch eine kleine Geschicht

verpackt von mir in ein Gedicht:

 

Als Welpenspielzeug angepriesen

Entchen Quitsch und Grunz das Schwein

„Ach, das wär zum spielen fein...“

dachte sich der Rainer und kaufte es gleich ein.

 

„Grunz,grunzgrunz....“

 

Stolz präsentierte er den Welpen das Schwein

und lud sie so zum spielen ein.

Jeder wollte es mal haben,

so begann das laute jagen,

einmal knappern,daran reißen,

alle wollten es mal beißen.

 

„Gru..........n.........Zzz........“

 

Das Schweinchen in großer Not

war nach nur zehn Minuten tot.

Von Stabilität keine Spur

oder lag's an unseren Welpen nur.

 

Ich sag's euch nun mal ehrlich,

das Material schon sehr spärlich,

der Inhalt etwas unerklärlich,

und somit nicht ganz ungefährlich.

 

Zerfetzt in viele Einzelteile

waren wir in großer Eile,

einzusammeln was wir fanden

schneller als die Welpenbanden.

 

Welpen fressen jeden Dreck,

im Nu ist manchmal alles weg.

Beim spielen wird gar viel verschluckt,

das meiste wieder raus gespuckt.

Ein Wunder,was sie so verdauen

obwohl sie oftmals gar nicht kauen.

Doch Vorsicht!

Plastik, Gummi, Kunststoff, Schrauben

könnten schnell ein Leben rauben.

 

Stabil, haltbar und ohne Gefahr,

was ist davon denn wirklich wahr ?

Manchmal trügt doch sehr der Schein,

so ging es uns mit diesem Schwein.

Deshalb sollten wir bedenken,

was wir unseren Welpen schenken!

 

 

 

Wir wünschen Euch allen ein gutes Jahr 2012!

 

Petra und Rainer Simonis